NOx-Arbeitsmobil

NOx-Sensorik-Netzwerk für mobile Arbeitsmaschinen

Laufzeit: 01.08.2015-31.07.2016

Mobile Arbeitsmaschinen mit großen Dieselmotoren müssen seit Einführung der aktuellen Emissionsstufe 4 deutlich verschärfte Grenzwerte für Stickoxide (NOx) einhalten.

Die Einhaltung der Grenzwerte wird herkömmlich am Motorenprüfstand in entsprechenden Prüfzyklen ermittelt. Die Frage ist, ob  die geforderten Emissionsminderungen auch im realen Einsatzfall der Maschine eingehalten werden.  Die außerhalb der Labore etablierte Messtechnik zum Nachweis gerade auch geringer Schadstoffemissionen ist umstritten.  Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist dabei die Querempfindlichkeit der Sensoren gegenüber solchen Abgasbestandteilen wie Ammoniak. Querempfindlichkeiten können die Messungen des Stickoxidausstoßes verfälschen. Ammoniak wird bei modernen Abgasnachbehandlungssystemen mit SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) zur Reduktion der Stickoxide am Katalysator benötigt und in Form einer wässrigen Harnstofflösung (AdBlue®) dem Abgas zugefügt.

Deshalb haben sich Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen mit verschiedenen Kompetenzen in dem Netzwerk NOx-Arbeitsmobil zusammengeschlossen. Durch Bündelung ihrer Kompetenzen basierend auf einem neuartigen NOx-Sensorprinzip, besteht das Ziel des Netzwerkes darin, eine innovative Produkt- und Dienstleistungspalette für mobile Arbeitsmaschinen zu entwickeln und deren Einsatz im Abgas zu erproben.

Links

www.nox-arbeitsmobil.de

 

              

 

 

 

 

 

 
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